Der Ursprung und Hintergrund von Stahlhelm

Schreiben Von: Administratoren.Veröffentlicht in: Datum der Registrierung: 2019-08-26Hits: 5155Kommentar: 0

Ab 1916 begann die Kaiserliche Deutsche Armee im Ersten Weltkrieg damit, die traditionelle Pickelhaube aus gekochtem Leder durch einen Stahlhelm zu ersetzen. 

Der Stahlhelm hat eine spezielle „Kohleneimer“-Form, wodurch er zu einem klar erkennbaren militärischen Symbol wird und für beide Kriegsparteien ein gängiges militärpolitisches Propagandamittel darstellt.

Das Wort „Stahlhelm“ war auch der Name der „Stahlhelmgruppe“ der paramilitärischen nationalistischen Organisation, die Ende 1918 in Deutschland entstand.

Nach dem Krieg nannte die Bundeswehr ihren Standardhelm weiterhin Stahlhelm, das Design basierte jedoch auf dem amerikanischen M1-Helm. Das ursprüngliche deutsche Design wurde jedoch weiterhin verwendet, bis eine der Truppen auf den neuen M92-Aramidhelm umstieg.

Der Stahlhelm wurde von Dr. Friedrich Schwerd aus Hannover entworfen. Anfang 1915, nach einer Reise nach Berlin, veröffentlichte Dr. Schwerd eine Studie über Kopfverletzungen in der Schlacht und schlug die Verwendung von Stahlhelmen vor. Er übernahm daher die Aufgabe, den passenden Helm zu entwerfen und herzustellen [3]; im Wesentlichen basierend auf dem leichten Schallerhelm aus dem 15. Jahrhundert, der guten Schutz für Kopf und Nacken bietet.

Deutschland exportierte Versionen des M1935-Helms in verschiedene Länder. Versionen des M1935-Stahlhelms wurden von 1935 bis 1936 in die Republik China geliefert, und der M1935-Helm war im Zweiten Weltkrieg der Haupthelm der chinesischen Nationalarmee. 

Einige Länder haben sich beim Entwurf ihrer eigenen Helme am M1935 orientiert, der jedoch in verschiedenen Ländern erst in den 1970er Jahren zum Einsatz kam.

In der Schweiz wurde ein Helm mit der Bezeichnung M1918 verwendet, der dem M1916 ähnelte, jedoch eine flachere, breitere und rundere Krone und einen runderen Helmrand aufwies. Dies sollte vor den rauen Winterwinden der Alpenregionen schützen.

Stichworte: Helm

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